Traditionelles französisches Tanzfest

Gestern Abend war ich mit Lora, Felix und Fabienne in dem kleinen Dorf Germigny des Prés. Dort haben wir ein traditionellen Tanzfest mit dem Duo „l’effet Dulogis“ (fragt mich jetzt nicht was das bedeutet) besucht. Dabei musste ich feststellen, dass die traditionelle Musik der Franzosen der irischen sehr ähnlich ist. Auch der Tanzschritt war sehr ähnlich. Insgesamt ein lustiger Abend, wie ihr auf den Bildern sehen könnt. (Ich habe die Gesichter etwas unscharf gemacht, damit die Leute unerkannt bleiben.)

Das Dorf muss ich aber auch noch mal besuchen – schließlich steht dort eine der ältesten Kirchen Frankreichs!

Die neue Straßenbahn von Orléans von Innen

Innenansicht Tram für die Linie B
Innenansicht Tram für die Linie B
Über Geschmack lässt sich ja wahrlich streiten, aber die Farbkombination der neuen Straßenbahnlinie B für Orléans ist nicht unbedingt gut. Die Kombination aus Blau und Brau (ich habe gehört, dass sollen die Loire und ihr Ufer symbolisiere) ist schon sehr eigen. Ausserdem ist der angedeutete Himmel Aber immerhin gibt es jetzt einen Sitz mehr in der Sitzgruppe (vorher 3 auf einer Seite und 2 auf der Anderen, jetz 4 und 2). Derzeit gahren die Züge zu Testzwecken auch auf der Line A.

Frühlings-Beginn…

Am gestrigen Sonntag habe ich auf einer Radtour an der Loire diesen wunderbaren Wald voller Schneeglöckchen gefunden. Endlich beginnt der Frühling und man merkt es wird wärmer.

Orléans bei Nacht…

Während Emilie gestern beim Theater war, bin ich mit Stativ und meinem neuen Canon EF-S 10-22mm f3.5-4.5 USM durch die Stadt gezogen und habe ein paar Monumente fotografiert. Ich mag mein neues Objektiv 🙂

Wohnung in Orleans

Wohnung in Orleans
Wohnung in Orleans
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Erste Französisch Stunde

Sitz von ACM in la Source
Sitz von ACM in la Source
Ja Endlich!

Heute hatte ich meine erste Französisch-Stunde. Bei ACM Formation im Erdgeschoss von diesem Haus in La Source – eine halbe Stunde mit der Straßenbahnlinie A entfernt. Es ging um être (sein) und avoir (haben). Ich bin der einzige Deutsch und wir haben 4 Marokkanerinnen, eine Afrikanerin, eine Portugiesin, einen Albaner und einen Kosovaren in der Gruppe, der mich mit dem einzigen deutschen Satz den er konnte begrüßte: “Ich bin ein deutscher Soldat”. Wie gut es wird weiß ich noch nicht, aber dafür ist es kostenlos – und einen spannende Erfahrung allemal!

Auf dem Rückweg konnte ich die Folgen der Idee sehen, alle Schulen gleichzeitig um 5 Uhr enden zu lassen. Die meisten Leute haben auf die nächste Tram gewartet (oder die übernächste oder die überübernächste…?).

Porte Bannier

An diesem Wochenende fand der Tag des offenen Denkmals, oder Journées européennes du patrimoine wie die Franzosen es nennen. Nicht viel haben wir besucht, aber eine Sache war sehr beeindruckend: Das Porte Bannier: Direkt unter dem Place du Martroi gibt es die Reste eines alten Stadttores, dass hier vom 10. bis 14. Jahrhundert einmal stand. Als Mitte der 80er Jahren ein Parkhaus unter dem Platz gebaut wurde, stieß man auf Reste der Befestigungsanlage, die man heute besichtigen kann. Woher der Name Martroi kommt ist übrigens nicht ganz eindeutig – wie bei vielen Straßen- und Platznamen hier. Aber die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass er von dem Wort martyrs (Märtyrer) kommt. Der Name Bannier ist entweder die Abwandlung des Namens eines bedeutenden Herren der hier einmal wirkte (dessen Namen ich leider vergessen habe) oder es stammt von dem Wort bannière (Banner). Eine weitere Anekdote hat uns die Dame erzählt, die uns geführt hat: Während der archologischen Arbeiten hat man ein riesiges Arsenal an Schuhen gefunden wurde, die hier ein kinderloser Schuhmacher entsorgt hat…

Hier habe ich noch ein Bilder während der Ausgrabungsarbeiten (deutsche Version) gefunden.